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Geschwindigkeit

Die Ergebnisse der Pixeljagd vom 03.12.2021 – 06.01.2022 mit dem Thema „Geschwindigkeit“




Steffen Rothammel – Der eigene fotografische Stil

Foto: dpunkt.verlag

Ich fotografiere seit über 30 Jahren und habe mich in dieser Zeit auch viel mit Themen beschäftigt, welche über das reine Fotografieren hinaus gehen.

Das vorliegende Werk ist nicht als klassische Fotoliteratur zu verstehen, sondern vielmehr als die Suche nach sich selbst, bzw. nach dem eigenen fotografischen Ausdruck.

Am Beispiel von drei sehr unterschiedlichen Fotografen/innen erläutert der Autor zunächst die unterschiedlichen Arbeitsweisen und Sichten der jeweiligen Protagonisten. Sehr interessant sind hier die wiedergegebenen Sichtweisen der drei Interviewpartner zu unterschiedlichen Fragestellungen. Diese Interviews sind dann auch in Originallänge im Anhang nachzulesen.

Im Weiteren geht es dann um den Fotografen als Mensch und seine eigene Persönlichkeit. Sehr schön regt der Autor hier anhand von 5 Eigenschaften zur Selbstreflexion an.

Im nächsten Kapitel geht es dann um Beherrschung der Kamera und der Aufnahmetechniken. Hier werde ich dann wieder fotografisch abgeholt und so bleibe ich im Thema. Gut gefallen haben mir hier die zahlreichen Bildbeispiele mit denen die jeweils beschriebenen umgesetzten Stilmittel untermauert werden.

Im letzten Kapitel ermuntert dann der Autor zur Findung der eigenen Idee und Umsetzung der im Buch gezeigten Stilmittel.

Fazit: Kein Buch für jedermann, aber sicher eine Bereicherung für jeden, der seinen fotografischen Stil noch nicht gefunden hat.

Bestellen beim dpunkt.verlag: https://dpunkt.de/produkt/der-eigene-fotografische-stil/




Natur in der Stadt

Die Ergebnisse der Pixeljagd vom 22.10. – 02.12.2021 mit dem Thema „Natur in der Stadt“




Digitale Fotografie – Die umfassende Fotoschule für Technik, Bildgestaltung und Motive von Marion Hogl

Foto: Rheinwerk Verlag

Als Vorsitzender eines Fotoclubs werde ich immer wieder von fotografischen Einsteigern auf eine gute Literatur zum Thema Fotografie angesprochen. Die Literaturauswahl ist gerade für den Einsteiger genau so schwierig wie die Wahl der Kamera und so bin ich froh, dass ich an dieser Stelle schon einmal sagen kann, dass ich das vorliegende Buch uneingeschränkt jedem Anfänger empfehlen kann.

„Ein gutes Bild ist ein Foto, das Ihnen gefällt!“ schreibt die Autorin um so dann darauf hinzuweisen, dass man trotzdem die fotografischen Regeln kennen sollte. Das vorliegende, mit über 700 Seiten, sehr umfangreiche Werk, soll einem dazu Hilfestellung bieten.

21 Kapitel decken alle fotografischen Eventualitäten und Genres ab. Das Werk ist 2021 in der 3. Auflage vollständig überarbeitet worden und ist dadurch auf aktuellem technischen Stand. Insbesondere Nutzer von spiegellosen Systemen finden hier Infos zur Arbeitsweise ihrer Kamera. So wird z. B. auch der elektronische Verschluss und dessen Vor- und Nachteile sehr gut erläutert.

Auch zum Thema „Fotografieren mit dem Handy“ (ist das doch bei manchen Autoren verpönt) finden sich Informationen. Alle grundsätzlichen Themen der digitalen Fotografie, wie Auflösung, Farbtiefe- und räume, sowie Dateiformate mit Metadaten werden im ersten Kapitel abgehandelt. Darüber hinaus gibt es gute Tipps zur Grundeinstellung der Kamera.

Kapitel 2 und 3 beschäftigen sich mit den Themen Belichtung und Schärfe. Aufgelockert durch sehr schöne Bildbeispiele und Grafiken wird der Einsteiger in die Themen eingeführt. Kleine Übungen unterstützen das eben Erlernte um die Lektionen zu festigen. Sehr gut gefallen haben mir hier die kleine Bildserie um den Unterschied der verschiedenen Belichtungszeiten und die Ausdehnung der Schärfe zu verdeutlichen. Auch die kleinen Tipps am Rande gefallen.

In Kapitel 4 geht es Objektive und deren Eigenschaften sowie Abbildungsfehler. Brennweiten und deren Blickwinkel werden wunderbar illustriert aufgezeigt. Sehr umfangreich werden die unvermeidbaren optischen Fehler und der Umgang mit diesen Unzulänglichkeiten gezeigt.

Ebenfalls haben mich die vielen Nebenschauplätze zum Thema Fotografie begeistert. Sämtliche Fragen zum Thema Zubehör, Blitzen, Taschen, Stative, Reinigung, etc. werden dem fotografischen Neuling nähergebracht.

Hinzu kommen dann die gewaltigen Kapitel zu den fotografischen Genres und deren Bewältigung im fotografischen Alltag. Selten habe ich ein so umfangreiches Werk in den Händen gehalten welches alle Facetten der Fotografie mit sehr guten Bildbeispielen so gut beleuchtet.

Fazit: Meine absolute Empfehlung für jeden Einsteiger oder auch als gutes Nachschlagewerk für den fortgeschrittenen Fotografen. Darüber hinaus auf aktuellem technischem Stand. Nicht umsonst ein Bestseller und eine Arbeitshilfe in allen fotografischen Lebenslagen.

Bestellen beim Rheinwerk Verlag: https://www.rheinwerk-verlag.de/digitale-fotografie-die-umfassende-fotoschule-fuer-technik-bildgestaltung-und-motive/




Zusammenhalt

Hier die Ergebnisse der Pixeljagd vom 16.09 – 21.10.2021 mit dem Thema „Zusammenhalt“




Affinity Publisher Das umfassende Handbuch von Christian Denzler

Buch

Foto: Rheinwerk Verlag

Ich fotografiere seit über 30 Jahren und habe mich in dieser Zeit auch viel mit Themen beschäftigt, welche über das reine Fotografieren hinaus gehen. Allzu viele Fotografien fristen Ihr Dasein auf Datenträgern ohne jemals einer größeren Gruppe von Betrachtern gezeigt zu werden.  Dabei gibt es doch zahlreiche Möglichkeiten anderen die eigenen Fotos zeigen zu können. Ob auf Webseiten, Fotobüchern, auf Flyern oder sonstigen Druckerzeugnissen können Fotos eine Bereicherung von Text sein und so auch gezeigt werden.

Das vorliegende Buch gibt umfassende Einblicke in das Programm Affinity Publisher, eine geniale und darüber hinaus preiswerte Software zur Erstellung all solcher Druckerzeugnisse oder auch Webvorlagen. Das Buch spricht den Umsteiger von Adobe InDesign genau so an, wie den Neueinsteiger im Affinity Produkt.

Auf über 600 Seiten, mit vielen nützlichen Tipps zu Layout, Gestaltung, sowie Wissen zu Text, Tabellen, Typografie und Farbbearbeitung nimmt einen der Autor mit auf die Reise in die Programmoberfläche des Publishing Programms. Nach umfangreicher Erläuterung der grundlegenden Oberfläche werden mit einem Beispielprojekt (Dieses kann auf der Verlagsseite heruntergeladen werden) die umfangreichen Arbeitswerkzeuge vorgestellt. Learning by doing sozusagen.

Der Autor weist immer auf die Unterschiede zum Konkurrenzprodukt hin, oder auch auf Arbeitswerkzeuge, welche teilweise durchaus vorteilhafter im Affinity-Produkt gelöst sind. Besonders gefallen hat mir hier, dass auch, sofern vorhanden, die Unterschiede der verwendeten Tasten der Betriebssysteme (MAC, Windows) und deren Befehle einfließen. Das macht es für den Einsteiger besonders leicht, die Befehle direkt auszuprobieren.

Natürlich sind Teile des Buches schon Wiederholungen für den versierten Nutzer beispielsweise von Affinity Photo, aber der Autor kann natürlich nicht davon ausgehen das dies so ist. Und so wird auf manches Tool welches im Nachbarprogramm ebenfalls vorhanden ist nochmal mit einem anderen Ansatz draufgeschaut. Zudem schreibt ja jeder Autor anders und so fand ich diese Kapitel als sinnvolle Wiederholungslektion von vorhandenem Wissen.

Besonders gut fand ich den Teil V des Buches zum Thema Ausgabe, denn hier lauern einige Fallstricke für den unbedarften Nutzer.

Mitgenommen habe ich aus dem Buch die Lust selbst Druckerzeugnisse zu fertigen. Ich bin mir sicher, dass mir das unter Zuhilfenahme des Buches gelingen wird.

Fazit: Dieses Buch ist eine gute Hilfestellung zur Erstellung eigener Druckerzeugnisse oder Webvorlagen und gleichermaßen für den Anfänger als auch den Umsteiger von Adobe InDesign zu empfehlen.

Bestellen beim Rheinwerk Verlag: https://www.rheinwerk-verlag.de/affinity-publisher-das-umfassende-handbuch/




Alleen

Hier die Ergebnisse der Pixeljagd vom 19.08. – 16.09.2021 mit dem Thema „Alleen“




Gemüse

Die Ergebnisse der Pixeljagd vom 15.07. – 19.08.2021 mit dem Thema „Gemüse“




Gartenvögel

Hier die Ergebnisse der Pixeljagd vom 24.06. – 15.07.2021 mit dem Thema „Gartenvögel“




Praxisbuch Wälder fotografieren von Ellen Borggreve und Daniёl Laan

Buchtitel

Foto: dpunkt Verlag

Ich fotografiere seit über 30 Jahren überwiegend im Bereich Landschaften und Tiere. Der Wald hatte mich nie so gereizt, da ich selten zu guten Ergebnissen kam. Insofern war ich sehr interessiert an dem vorliegenden Werk.

Das Buch ist eine Übersetzung aus dem Niederländischen und so sind die meisten Bildbeispiele natürlich aus den Niederlanden. Da jedoch unsere heimischen deutschen Wälder auch selten Urwälder sind, lassen sich alle Tipps nahtlos auch für unsere Waldgebiete anwenden.

Sowohl Daniёl Laan als auch Ellen Borggreve verfolgen mit Ihren Bildern den ruhigen schon fast esoterischen Ansatz. Ihren Ansatz erläutern sie im ersten Kapitel um im 2. Kapitel auf die Vorbereitungen einzugehen. Hier sind dies vor allen Dingen die Erkundungen der verschiedenen Waldgebiete und die Hilfsmittel, welche man zur Suche verwenden kann. Hier hätte ich mir vom deutschen Übersetzer schon ein entsprechendes recherchiertes Pendant zu den Niederländischen Diensten gewünscht.

In Kapitel 3 geht es dann um das eigentliche Fotografieren. Nach kurzem Streifen der benötigten Ausrüstung geht es dann um Standort, Bildaufbau und sonstige Aufnahmetechniken. Hier hat mir insbesondere das Statement zum Thema Bildbearbeitung gefallen. Ich teile die Auffassung der beiden Autoren, dass eine gute Postproduktion aus einem guten Foto ein Kunstwerk machen kann. Entscheidend ist dass, was man selbst mit dem Foto ausdrücken möchte. Dazu ist es legitim alle Werkzeuge zu verwenden, welche zum gewünschten Ergebnis führen.

So befasst sich denn auch Kapitel 4 mit allerlei Tipps und Tricks rund um das Thema Postproduktion. Hier hat mir das Thema Fokusstacking besonders gut gefallen, da es mit zahlreichen Bildbeispielen in Einzelschritten erläutert wird. Schwerpunktmäßig wird mit Adobes Werkzeugen Lightroom/Photoshop gearbeitet, dennoch sollte durch die zahlreichen Bilder auch in anderen Anwendungen die Bearbeitung nachvollziehbar sein.

Das letzte Kapitel 5 zeigt an einem Beispiel dann noch einmal den gesamten Workflow, von der Aufnahme bis zum Endergebnis.

Fazit: Dieses Buch hat mich durch die wirklich vielen sehr guten Fotos, als auch durch die Art und Weise, wie man sich dem Thema nähern kann, begeistert. Sicher werde ich in den nächsten Wochen und insbesondere im kommenden Herbst unserem heimischen Wald mehrfach einen Besuch abstatten um das hier erlernte umzusetzen. Empfehlenswert für den Einsteiger als auch den fortgeschrittenen Fotografen.

Bestellen beim Verlag dpunkt https://dpunkt.de/produkt/praxisbuch-waelder-fotografieren/