Reisebericht Namibia

Foto: Richard Weber

Foto: Richard Weber

Auf eine fotografische Reise durch Namibia nahm Richard Weber rund 25 Gäste mit. Im Rahmen eines Fotoclubabends berichtete das Mitglied des Groß-Gerauer Film- und Fotoclubs von seinen Reiseerlebnissen und zeigte dazu seine schönsten Fotos.

Namibia war bis 1915 als Deutsch-Südwestafrika eine deutsche Kolonie, „Spuren davon sieht man in Windhoek“ noch heute“, so Weber. Neben vielen deutsch klingenden Nachnamen an Geschäften zeugt auch Foto der 1910 fertig gestellten Christuskirche von der damaligen Kolonialzeit, heute ein Wahrzeichen der namibischen Hauptstadt. Eine eindrucksvolle Nachtaufnahme der von vielen Lichtern erhellten Stadt zeigt, dass sich Windhoek zu einer pulsierenden Metropole des Landes entwickelt hat.

Weiter ging es auf Straßen – oder eher Sandpisten – Richtung Ostküste. „Wenn hier ein Auto entgegen kommt, sieht man das schon von weitem“, so Weber, „denn das wirbelt mächtig Staub auf und man sollte rechtzeitig vorher die Wagenfenster schließen“. Eindrucksvoll erhebt sich ebenfalls weithin sichtbar die Spitzekoppe, auch Matterhorn Namibias genannt, einer der meist fotografieren Berge des Landes.

Foto: Richard Weber

Foto: Richard Weber

Aber auch viele weitere Motive hält das Land bereit. Der Sonnenuntergang bei den Dünen mit scharfen Kanten und langen Schatten Wüste bietet ein interessantes Schauspiel. Ebenso zahlreich ist die Tierwelt in den Nationalparks: Giraffen, Zebras, Elefanten, Löwen und viele mehr gibt es zu sehen und zu fotografieren. „Da haben sich die 600 Millimeter des Teleobjektivs ausgezahlt“, berichtete Weber, der sich besonders freute, auch erstmals ein Flusspferd ein freier Wildbahn fotografieren zu können.

Danach ging es für die Reisegruppe es über Botswana nach Simbabwe. „Die Victoriafälle waren ein spektakulärer Abschluss“, so Weber. Zu Fuß boten sich entlang eines Weges interessante Aussichtspunkte. „Fotografieren war direkt an den Fällen wegen der Gischt aber nicht mehr möglich“, fügte der Hobbyfotograf an, „da habe ich meine Kamera in der Tasche unter dem Regenmantel in Sicherheit gebracht“. Am Folgetag nutze er noch mal die Gelegenheit eines Helikopterfluges über die Victoriafälle bevor es mit zahlreichen neuen Eindrücke und mindestens genauso vielen geschossenen Fotos wieder nach Deutschland zurück ging.

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